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Die Ölsorten Argana-Öl
Arganöl ungeröstet aus erster Kaltpressung.
Schwarzkümmel - kleine Samen mit großer Wirkung Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist eine uralte Kulturpflanze, die schon im Altertum von den Ägyptern sehr geschätzt wurde.
Die Schwarzkümmelpflanze zählt botanisch zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) und wird zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch. Sie hat leicht behaarte Stängel und grün glänzende, dreifach gefiederte Blätter. Die harten, schwarzen Samenkörner sind in hellbraunen, mohnähnlichen Kapseln enthalten. Die Samen verbreiten einen aromatischen Duft, wenn sie zerdrückt werden. In den 1990er Jahren war es nur einem Zufall zu verdanken, dass Schwarzkümmel mit seinen wiederentdeckten immunregulatorischen Eigenschaften erneut in den Blickpunkt der Wissenschaft gerückt ist. Vorkommen: Der Schwarzkümmel stammt ursprünglich aus Kleinasien. Heute wird er in Nordafrika, Vorderasien und Südosteuropa angebaut. Der ägyptische Schwarzkümmel, der für Heilzwecke am besten geeignet ist, wird inmitten der Arabischen Wüste in ausgedehnten Oasen angebaut. Ernte und Ausbreitung: Zur Zeit der Ernte sind die Kapseln der Schwarzkümmelpflanze hellbraun, die Samenkörner tiefschwarz und hart. Die abgemähten Pflanzen werden zum Trocknen ausgelegt. Der Samen wird anschließend gedroschen und in der Ölmühle gepresst. Schwarzkümmelöl, das für therapeutische Zwecke verwendet wird, muss kalt gepresst werden, damit alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Durch die schonende Kaltpressung erhält man ein grünbraunes, fettes Öl mit einem würzigen und leicht scharfen Geschmack. Verwendung: Schwarzkümmel wird seit Jahrhunderten als Gewürz- und Heilpflanze benutzt. Sein Öl wird darüber hinaus bei der Schönheitspflege eingesetzt. In einem Hadith (Überlieferung) heißt es:
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